1. TSC "Tanzkreis Schwarz - Gold Altenburg" e.V.


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Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen……

Freitag, 06. September 2013 |  Ina Plöttner

Alle Jahre wieder, nein es war noch nicht Weihnachten, obwohl die jährliche Ausfahrt der Tanzkreise mit fast weihnachtlicher Vorfreude erwartet wird, traten am 6. September diesen Jahres bei herrlichstem Wetter, 22 Tanzpaare die Reise ins Ungewisse an.

Bereits im Vorfeld gab es wildeste Spekulationen zum wie immer unbekannten Ziel. Manch einer vermutete den Schwarzwald und andere den Bodensee als erklärtes Ziel.

Nun mit dem Süden lagen wir richtig. Dank der fleißigen Helfer konnten wir unsere Frühstückspause mit leckeren Brötchen und selbst gebackenem Kuchen im Rasthof Frankenwald verbringen. Nach 45 Minuten fuhren wir in Richtung München weiter.

In Nürnberg erwartete uns Kultur der besonderen Art. Im Albrecht Dürer Haus empfing uns Agnes Dürer höchst persönlich. Ihre 500 Jahre sah man ihr kaum an und da sie auch noch gut zu Fuß war, führte sie uns mit humorvollen Anekdoten durch das Haus und das Leben ihres Mannes Albrecht. Es war für alle der lustigste Museumsbesuch den man bis dahin erlebt hatte. Nachdem sich unsere Lachmuskeln wieder entspannten, ging es zu Fuß durch das wunderschöne Nürnberg zum Mittagessen. Es gab traditionell Nürnberger Bratwürstchen mit Sauerkraut. Die Erkenntnis des Mittagessens: Brezeln kosten extra, auch wenn sie auf den Tischen stehen!

Danach fuhr uns Jürgen sicher an unser Ziel. Wie fast immer war der Busfahrer äußert lustig veranlagt, es ist nicht bekannt, ob Familie Schaller ein jährliches Busfahrercasting durchführt. Nach drei Runden im Kreisverkehr, erreichten wir in Rohrdorf das Hotel „Zur Post“ im Berchtesgadener Land.

Nachdem alle ihr Unterkünfte in Beschlag genommen hatten war Freizeit angesagt. Während einige den Ort erkundeten, gefiel anderen der Biergarten vor der Haustür viel besser. Nach einem leckeren Abendessen ließ jeder den Abend nach seiner Fasson ausklingen.

Bereits am nächsten Morgen ging unser Trip im Bayernland, mit tatkräftiger Unterstützung eines Reiseleiters, weiter. Vorbei an Bergen und Chiemsee erreichten wir den Königssee. Diese Idee hatten wohl auch viele andere Touristen, doch das störte uns wenig. Mit Elektrobooten fuhren wir nach Sankt Bartholomä und erfreuten uns der unsagbar schönen Landschaft, sogar der Jugend gefiel es.

Unterhalb der Bobbahn vom Hackl Georg nahmen wir unser Mittagessen ein und machten uns dann über die Alpenhochstraße auf den Rückweg.

Am Abend erwartete uns der traditionelle Tanzabend. Mit bayerischen Klängen eröffnete unser Alleinunterhalter Jürgen sein Programm. Sein tiefbayerischer Dialekt tat der guten
Stimmung keinen Abbruch und als er feststellte, dass wir nicht nur tanzen sondern auch trällern wie die die Heidelerchen genoss er seine Performance sichtlich.

Etwas müde, jedoch frisch gestärkt ging es am Sonntag via Ingolstadt zurück nach Altenburg.
Unser letztes gemeinsames Mittagessen nahmen wir in Ingolstadt am Auwaldsee ein und genossen die Sonnenstrahlen bis zur Weiterreise im Biergarten. Zum Abschluss besuchten wir noch die Asamkirche mit einem 490 Quadratmeter großen Deckengemälde.

Gegen 21.00 Uhr trafen alle zufrieden, gesund und relativ geschafft in der Heimat ein. Wir danken Birgit und Uli für die suuuuper Organisation, Petra und Bianca für den
leckeren Kuchen.

Man darf auf die nächste Ausfahrt gespannt sein.